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Die Einwanderungspolitik der BRD und der Schweiz
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Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist ein Vergleich der Einwanderungspolitik der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz. Beide Länder verstanden sich jahrzehntelang nicht als Einwanderungsländer, obwohl sie in Europa zu den Hauptaufnahmeländern von Migranten gehören. Dieses Selbstverständnis spiegelte sich auch in ihren Verordnungen und Gesetzen wider. Interessant ist die Tatsache, dass die Bundesrepublik Deutschland mittlerweile von diesem Standpunkt abgewichen ist, und nun dazu steht, ein Einwanderungsland zu sein. Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit lautet daher: Warum kam es in Deutschland zu einem Politikwechsel in der Einwanderungspolitik, d.h. warum ist die BRD mittlerweile von dem Standpunkt abgewichen, kein Einwanderungsland zu sein, während die Schweiz weiterhin darauf beharrt. Die Hauptthese dieser Arbeit lautet daher, dass es in der Bundesrepublik Deutschland, im Gegensatz zur Schweiz, aufgrund eines gewandelten Selbstverständnisses zu einem Politikwechsel in der Einwanderungspolitik kam.

Anbieter: Dodax
Stand: 14.07.2020
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Einwanderung und ethnische Pluralität
39,90 € *
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Wie kam es dazu, dass sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch Großbritannien in den letzten Jahrzehnten zu Einwanderungsländern wurden? Wie reagierten Politik und Gesellschaft auf die Migration aus Südeuropa, der Karibik und aus Asien? Wie beeinflussten unterschiedliche politische Traditionen das Selbstverständnis beider Gesellschaften und konkrete Problemkonstellationen den Umgang mit Wanderungsprozessen? Die vorliegende Studie bietet eine detaillierte Analyse der politischen Entscheidungsprozesse und öffentlichen Debatten von den späten 1950er Jahren bis zum bundesdeutschen Anwerbestopp im Jahr 1973. Sie zeigt, wie eng Ausländerpolitik mit zentralen außen- und reformpolitischen Anliegen verknüpft war und dass die Entwicklung zum Einwanderungsland als Teil einer umfassenderen Geschichte der BRD verstanden werden muss.Karen Schönwälders Untersuchung dieses zentralen Kapitels bundesdeutscher und britischer Zeitgeschichte leistet einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis politischer Entscheidungsprozesse in diesem aktuellen Problembereich.

Anbieter: Dodax
Stand: 14.07.2020
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Gesundheit und gesundheitliche Versorgung von M...
135,00 CHF *
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Inhaltsangabe:Einleitung: Untersuchungen besagen, dass viele Migranten höheren Gesundheitsrisiken, Krankheitshäufigkeiten, einer überdurchschnittlichen Sterblichkeit und früher im Leben auftretenden chronischen Erkrankungen ausgesetzt sind. Ursachen für gesundheitliche Probleme von Migranten sind sowohl in ihrem intraindividuellen Gesundheitsverhalten, als auch in mangelnden Voraussetzungen des bundesdeutschen Gesundheitssystems zu finden, welches in vielen Bereichen erst gar nicht in der Lage erscheint, adäquat zu versorgen. Dabei stellen sprachliche Barrieren eines der Hauptprobleme dar (siehe Kap. 6.1). Den Fragen, ob dies verifizierbar ist, von welchen Faktoren dies im Falle der Zutrefflichkeit abhängig ist und welche Möglichkeiten bestehen ¿ oder implementiert werden können ¿ das bundesdeutsche Gesundheitssystem auf die Risikogruppe ¿Migranten¿ zu fokussieren gehen bisher nur wenige wissenschaftliche Arbeiten ein. Ein Grossteil der umfangreichen Literatur zu Migration und Gesundheit basiert auf nicht repräsentativen Studien oder Befragungen bis hin zu persönlichen Erlebnisberichten. Eine weitere Problematik liegt in der Tatsache, dass die BRD sich historisch gesehen nie als Einwanderungsland verstanden hat. Heute muss sich die Bundesrepublik Deutschland allerdings de facto als Immigrationsland begreifen. Aus dieser Diskrepanz ergeben sich letztendlich für Migranten gerade im Hinblick auf gesundheitliche Versorgung gewisse ¿ und hier noch ausführlich zu beschreibende - Schwierigkeiten. Sicherlich hat sich in der politischen ¿ und gesellschaftlichen Diskussion bezüglich Integration und Assimilation von Migranten in den letzten Jahren ein Wandel vollzogen, es gibt derzeit viele ¿ auch politisch iniziierte Foren, Interessenvertretungen und Programme, doch ist die Integrationspraxis der BRD bislang nicht systematisch entwickelt. Gelungene ¿ oder nicht erreichte Integration ¿ hat für Migranten auch immer etwas mit Gesundheit und Wohlbefinden zu tun. Gerade in einer pluralistischen Gesellschaft mit differierenden Interessenlagen werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die Bedeutung, über das Ausmass und die Gründe von gesundheitlichen Störungen in der Bevölkerung benötigt. Es ist erforderlich, in Bezug auf Gesundheit und gesundheitliche Versorgung von Migranten, eine öffentliche gesundheitspolitische Diskussion anzuregen oder zu unterhalten um politische Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Die Bereitstellung der notwendigen Voraussetzungen [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.07.2020
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Wie ist der Zusammenhang zwischen Sozialer Arbe...
28,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund, Veranstaltung: Die soziale Frage und die Sozialpädagogik, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll der Zusammenhang zwischen Sozialer Arbeit und der Migration von Spätaussiedlern erläutert werden. Dazu ist es notwendig, diese Zuwanderungsgruppe von den beiden anderen grossen Zuwanderungsgruppen der BRD, den Arbeitsmigranten und den Flüchtlingen abzugrenzen und sie zu definieren. Daraufhin soll die Frage erörtert werden, warum die BRD als Einwanderungsland Zuwanderer beheimatet und ihre Einreise nicht abweist. Anschliessend soll ausgehend von der Situation, in der sich die Spätaussiedler befinden, wenn sie in die BRD einreisen, erläutert werden, warum sich der deutsche Staat und die deutsche Gesellschaft umfangreiche Massnahmen leisten, um die Spätaussiedler zu integrieren. Nachdem die Gründe für die Massnahmen zur Integration dargestellt wurden, soll auf den Beitrag der sozialen Arbeit eingegangen werden und an konkreten, praxisbezogenen Beispielen verdeutlicht werden, wie die Soziale Arbeit in den Integrationsprozess eingreifen und diesen unterstützen kann. Abschliessend soll die Ausgangsfrage 'Wie ist der Zusammenhang zwischen Sozialer Arbeit und der Migration von Spätaussiedlern?' mit Hilfe einer Zusammenfassung beantwortet werden.

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Stand: 14.07.2020
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Wie ist der Zusammenhang zwischen Sozialer Arbe...
14,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund, Veranstaltung: Die soziale Frage und die Sozialpädagogik, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll der Zusammenhang zwischen Sozialer Arbeit und der Migration von Spätaussiedlern erläutert werden. Dazu ist es notwendig, diese Zuwanderungsgruppe von den beiden anderen grossen Zuwanderungsgruppen der BRD, den Arbeitsmigranten und den Flüchtlingen abzugrenzen und sie zu definieren. Daraufhin soll die Frage erörtert werden, warum die BRD als Einwanderungsland Zuwanderer beheimatet und ihre Einreise nicht abweist. Anschliessend soll ausgehend von der Situation, in der sich die Spätaussiedler befinden, wenn sie in die BRD einreisen, erläutert werden, warum sich der deutsche Staat und die deutsche Gesellschaft umfangreiche Massnahmen leisten, um die Spätaussiedler zu integrieren. Nachdem die Gründe für die Massnahmen zur Integration dargestellt wurden, soll auf den Beitrag der sozialen Arbeit eingegangen werden und an konkreten, praxisbezogenen Beispielen verdeutlicht werden, wie die Soziale Arbeit in den Integrationsprozess eingreifen und diesen unterstützen kann. Abschliessend soll die Ausgangsfrage 'Wie ist der Zusammenhang zwischen Sozialer Arbeit und der Migration von Spätaussiedlern?' mit Hilfe einer Zusammenfassung beantwortet werden.

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Stand: 14.07.2020
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Gesundheit und gesundheitliche Versorgung von M...
88,90 CHF *
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Inhaltsangabe:Einleitung: Untersuchungen besagen, dass viele Migranten höheren Gesundheitsrisiken, Krankheitshäufigkeiten, einer überdurchschnittlichen Sterblichkeit und früher im Leben auftretenden chronischen Erkrankungen ausgesetzt sind. Ursachen für gesundheitliche Probleme von Migranten sind sowohl in ihrem intraindividuellen Gesundheitsverhalten, als auch in mangelnden Voraussetzungen des bundesdeutschen Gesundheitssystems zu finden, welches in vielen Bereichen erst gar nicht in der Lage erscheint, adäquat zu versorgen. Dabei stellen sprachliche Barrieren eines der Hauptprobleme dar (siehe Kap. 6.1). Den Fragen, ob dies verifizierbar ist, von welchen Faktoren dies im Falle der Zutrefflichkeit abhängig ist und welche Möglichkeiten bestehen ¿ oder implementiert werden können ¿ das bundesdeutsche Gesundheitssystem auf die Risikogruppe ¿Migranten¿ zu fokussieren gehen bisher nur wenige wissenschaftliche Arbeiten ein. Ein Grossteil der umfangreichen Literatur zu Migration und Gesundheit basiert auf nicht repräsentativen Studien oder Befragungen bis hin zu persönlichen Erlebnisberichten. Eine weitere Problematik liegt in der Tatsache, dass die BRD sich historisch gesehen nie als Einwanderungsland verstanden hat. Heute muss sich die Bundesrepublik Deutschland allerdings de facto als Immigrationsland begreifen. Aus dieser Diskrepanz ergeben sich letztendlich für Migranten gerade im Hinblick auf gesundheitliche Versorgung gewisse ¿ und hier noch ausführlich zu beschreibende - Schwierigkeiten. Sicherlich hat sich in der politischen ¿ und gesellschaftlichen Diskussion bezüglich Integration und Assimilation von Migranten in den letzten Jahren ein Wandel vollzogen, es gibt derzeit viele ¿ auch politisch iniziierte Foren, Interessenvertretungen und Programme, doch ist die Integrationspraxis der BRD bislang nicht systematisch entwickelt. Gelungene ¿ oder nicht erreichte Integration ¿ hat für Migranten auch immer etwas mit Gesundheit und Wohlbefinden zu tun. Gerade in einer pluralistischen Gesellschaft mit differierenden Interessenlagen werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die Bedeutung, über das Ausmass und die Gründe von gesundheitlichen Störungen in der Bevölkerung benötigt. Es ist erforderlich, in Bezug auf Gesundheit und gesundheitliche Versorgung von Migranten, eine öffentliche gesundheitspolitische Diskussion anzuregen oder zu unterhalten um politische Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Die Bereitstellung der notwendigen Voraussetzungen [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.07.2020
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Männliche und weibliche Lebenswelt von Migrante...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: gut (2), Hochschule Darmstadt, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Aber auch ihre grösseren kulturelle Differenz ermöglichet einen genaueren Blick auf die Problematik. Türkische Jugendliche wachsen in Deutschland auf, einem Land das die Ausprägungen ihrer Kultur nicht wahr haben will, und auftrettende Probleme stigmatisiert ('Die Türken') ohne dabei weitreichende Lösungsansätze zu entwickeln. Dies hat fatale Folgen für ihre Identitätsentwicklung. Gerade in urbanen Gesellschaften stossen Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Lebenseinstellungen aufeinander. Diese so entstehendende multikulturelle Gesellschaft ist jedoch nur existenzfähig, wenn alle Menschen sowohl Ausländer als auch Einheimische mit diesen Differenzen konstruktiv umzugehen wissen. Zu der Multhiethnizität gesellt sich zunehmend auch die gesamtgesellschaftlich Entwicklung der Individualisierung und Pluralisierung der Lebensformen. Diese beiden Prozesse haben vor allem in Verbindung mit Migration eine bisher nicht gekannte Vielfalt an Lebenslagen, Identitäten und Orientierungsmuster bewirkt. Leider sind viele dieser Minderheiten gesellschaftlicher Marginalisierung und (institutioneller) Diskriminierung ausgesetzt. Zielsetzung dieser Arbeit besteht in der Analyse der Lebenswelt, und den damit verbunden Problemen, von Migrantenjugendlichen. Schwerpunkt bildet, wie schon erwähnt, die der türkischen männlichen und weiblichen Jugendlichen. Im ersten Teil soll die soziale Lebenswelten von MigrantInnen dargestellt werden. Hierbei war mir wichtig die Lebenslüge der BRD ('Deutschland ist kein Einwanderungsland) zu widerlegen. Migration ist als ein bestehendes Phänomen zu akzeptieren und zu behandeln. Im Abschnitt der die Migrationsgeschichte der BRD behandelt befasse ich mich noch mal aus dem geschichtlichen Blickwinkel mit dieser Lebenslüge. Hierbei galt für mich aufzuzeigen, wie es zu den bestehenden Problem von MigrantInnen kam, um dann das konfliktvolle Leben der jungen, türkischen Bevölkerung aufzuzeigen. Der Thematik der Jugendlichen nähere ich mich in dem ich die häusliche Lebenswelt beschreibe und die daraus folgenden Probleme thematisiere. Die Chancenungleichheit gegenüber deutschen Jugendlichen werden hier dargestellt. Um die differenten Verhaltensweisen von deutschen und nichtdeutschen Jugendlichen erklärbar zu machen gehe ich auf die spezielle Sozialisation von türkischen Mädchen und Jungen im letzten Abschnitt ein.

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Stand: 14.07.2020
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Bildungsungleichheit bei Kindern und Jugendlich...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Sozialisation und Auslese, Sprache: Deutsch, Abstract: Dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, hat inzwischen ein relativ grosser Teil der Bundesbürger begriffen und auch in den konservativen Volksparteien hat man sich inzwischen mit dieser Tatsache abgefunden. Einwanderung nach Deutschland findet allerdings nicht erst seit kurzem statt, sondern ist vielmehr ein integraler Bestandteil der deutschen Geschichte. Dennoch hat die Zuwanderung nach Ende des Zweiten Weltkrieges an Intensität zugenommen. So wandern zwischen 1961 und 2000 rund 25 Millionen Menschen in die BRD von denen 18,7 Millionen sie auch wieder verlassen. Menschen mit Migrationshintergrund stellen heute knapp 9% der bundesdeutschen Bevölkerung (ohne dabei die Spätaussiedler zu berücksichtigen) unter ihnen befinden sich zu grossen Teilen die Arbeitsmigranten der 60er Jahre aus Anwerberländern wie Griechenland, Italien oder der Türkei, Übersiedler, Sinti und Roma, Asylsuchende, Bürgerkriegsflüchtlinge und Vertragsarbeiter aus der ehemaligen DDR wie Kubaner, Angolaner, Polen, Vietnamesen und Ungarn.

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Stand: 14.07.2020
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Gesundheit und gesundheitliche Versorgung von M...
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Inhaltsangabe:Einleitung: Untersuchungen besagen, dass viele Migranten höheren Gesundheitsrisiken, Krankheitshäufigkeiten, einer überdurchschnittlichen Sterblichkeit und früher im Leben auftretenden chronischen Erkrankungen ausgesetzt sind. Ursachen für gesundheitliche Probleme von Migranten sind sowohl in ihrem intraindividuellen Gesundheitsverhalten, als auch in mangelnden Voraussetzungen des bundesdeutschen Gesundheitssystems zu finden, welches in vielen Bereichen erst gar nicht in der Lage erscheint, adäquat zu versorgen. Dabei stellen sprachliche Barrieren eines der Hauptprobleme dar (siehe Kap. 6.1). Den Fragen, ob dies verifizierbar ist, von welchen Faktoren dies im Falle der Zutrefflichkeit abhängig ist und welche Möglichkeiten bestehen ¿ oder implementiert werden können ¿ das bundesdeutsche Gesundheitssystem auf die Risikogruppe ¿Migranten¿ zu fokussieren gehen bisher nur wenige wissenschaftliche Arbeiten ein. Ein Großteil der umfangreichen Literatur zu Migration und Gesundheit basiert auf nicht repräsentativen Studien oder Befragungen bis hin zu persönlichen Erlebnisberichten. Eine weitere Problematik liegt in der Tatsache, dass die BRD sich historisch gesehen nie als Einwanderungsland verstanden hat. Heute muß sich die Bundesrepublik Deutschland allerdings de facto als Immigrationsland begreifen. Aus dieser Diskrepanz ergeben sich letztendlich für Migranten gerade im Hinblick auf gesundheitliche Versorgung gewisse ¿ und hier noch ausführlich zu beschreibende - Schwierigkeiten. Sicherlich hat sich in der politischen ¿ und gesellschaftlichen Diskussion bezüglich Integration und Assimilation von Migranten in den letzten Jahren ein Wandel vollzogen, es gibt derzeit viele ¿ auch politisch iniziierte Foren, Interessenvertretungen und Programme, doch ist die Integrationspraxis der BRD bislang nicht systematisch entwickelt. Gelungene ¿ oder nicht erreichte Integration ¿ hat für Migranten auch immer etwas mit Gesundheit und Wohlbefinden zu tun. Gerade in einer pluralistischen Gesellschaft mit differierenden Interessenlagen werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die Bedeutung, über das Ausmaß und die Gründe von gesundheitlichen Störungen in der Bevölkerung benötigt. Es ist erforderlich, in Bezug auf Gesundheit und gesundheitliche Versorgung von Migranten, eine öffentliche gesundheitspolitische Diskussion anzuregen oder zu unterhalten um politische Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Die Bereitstellung der notwendigen Voraussetzungen [...]

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Stand: 14.07.2020
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